Oberflächenschutz bei Parkäusern und Tiefgaragen

Parkhäuser und Tiefgaragen unterscheiden sich hinsichtlich der Chloridbeanspruchung grundlegend von allen anderen Stahlbetonbauwerken:
Ein Parkhaus im Innenstadtbereich hat im Schnitt etwa 1.000 Fahrzeugwechsel am Tag. Im Winter kann ein Fahrzeug in seinen Radkästen bis zu 6 Liter tausalzbelasteten Schnee hineintragen. Demzufolge ist die eingeschleppte Chloridfracht im Winter ganz erheblich.

Aufgrund dessen sieht das Merkblatt des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins e. V. ( DBV) „Parkhäuser und Tiefgaragen“ ( aktuelle Fassung September 2010 ) zum Schutz vor einer Chloridkontamination des Betons verschiedene Ausführungsvarianten vor. Hinsichtlich der technischen Gleichwertigkeit dieser Varianten wird auf die zusammenfassende Darstellung des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton verwiesen.

Wartungsintervalle und Inspektionen in Abhängigkeit der Ausführungsvariante

Unter Instandhaltung werden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des funktionsfähigen Zustandes bzw. der Gebrauchstauglichkeit eines Bauwerks während der Nutzungsdauer verstanden. Hierzu gehören die regelmäßige Reinigung, Inspektion, Wartung, Instandsetzung und die Erneuerung von Verschleißteilen (z. B. Beschichtungen und Fugendichtstoff). Die verschiedenen Ausführungsvarianten haben dabei einen unterschiedlich hohen Instandhaltungsaufwand zur Folge. Die Ausführungsvarianten 1 und 3 wurden von der „Münchener Runde“ als robuste Bauweisen eingestuft.

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REFERENZEN

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