Dämmen mit Hartschaumplatten

Hartschaumplatten zeichnen sich durch hohe Festigkeit und gute Isolationseigenschaften aus. Sie bestehen aus verfestigtem Schaum (meist aus Polysterol oder PVC) und eigenen sich hervorragend zur Wärmedämmung von Außenfassaden.

Beispiel: Geschäftshaus Augsburg, Bahnhofstraße

Das Gebäude wurde aus Gründen der Energieeffizienz zum großen Teil mit einem Vollwärmeschutz versehen. Vor dem Aufbringen des Wärmedämmverbundsystems (WDVS) wurde zunächst ein Wirkstoff gegen Pilz- und Algenbefall aufgebracht, um eventuellem Schimmelbefall vorzubeugen. Danach wurde eine Faserdämmung montiert und verdübelt. Diese wurde nachfolgend mit einem PVC - Gewebe überspachtelt. 

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Dämmen mit Steinwolle

Steinwolle ist ein besonders wirksamer, nicht brennbarer Wärmedämmstoff und vielseitig einsetzbar im Neubau oder in der Modernisierung von Immobilien. Steinwolle weist gegenüber Polystyrol eine höhere Brandschutzklasse auf. Diese Anforderung ist meist bei Hochhäusern ein entscheidendes Kriterium.

Beispiel: Christoph-Rapparini-Bogen, München

Die Massivbauweise des Objektes in München zeichnet sich wegen der hohen Steindichte durch einen guten sommerlichen Wärmeschutz aus. Für die Wärmedämmung im Winter eignen sich jedoch Materialien wie Polystyrol und Steinwolle aufgrund von geringer Dichte und somit geringer Wärmeleitfähigkeit wesentlich besser. Zur Vermeidung von Wärmebrücken wurden die Balkonplatten durch den Einsatz von Kragplattenanschlüssen thermisch von den Deckenscheiben getrennt. Bei Neubauten werden die oben genannten Effekte dadurch kombiniert, dass nach dem Rohbau ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aufgebracht wird.

Hier wurde Steinwolle in einer Dämmstoffstärke von 10 cm eingesetzt. Anschließend wurde ein auf die Steinwolle abgestimmtes Armierungs- und Putzsystem aufgebracht und die Fassadenflächen mit einer hochwertigen 2-lagigen Siliconharzfarbe gestrichen. Zur optischen Auflockerung der Fassadenflächen wurden aufwendige gestalterische Elemente wie Bossen im Erdgeschossbereich, Scheinbossen unter dem Dach und ein Fassadenprofil (hellgrau) unterhalb des obersten Geschosses ausgeführt.

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Gestalten mit WDVS

Die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems hat nicht nur den Vorteil, dass das Gebäude einen neuen Wärmeschutz erhält, sondern Sie können Ihrer Fassade auch neue Farbe verleihen. Zur Gestaltung mit dem WDVS stehen Ihnen vielerlei Farbtöne an mineralischen Silikatanstrichen zur Auswahl. Mineralische Silikatanstriche sind sehr langlebig und witterungsbeständig. Wegen ihrer hohen Lichtbeständigkeit hat man Fresken in der Vergangenheit mit derartigen Farben gemalt.

Beispiel: Zentraler Bezirk Schwaben am Hafnerberg 10 in Augsburg-Stadtmitte

Der Hauptsitz des Bezirks Schwaben sollte zur Wahrung der Kontinuität das ursprüngliche Erscheinungsbild beibehalten. Gleichzeitig wurden neben der energetischen Sanierung ebenfalls bauliche Veränderungen zur Schaffung eines großen Sitzungssaals vorgenommen. Hierfür wurde das 7. OG "aufgestockt". Der Aufbau des Wärmedämmverbundsystems erfolgte durch die Verankerung der Steinwolle-Dämmplatten mit Dübeln, einer aufgebrachten Armierungsschicht mit Glasfasergewebe und einlagigem Feinputz.

Zur Wiederherstellung des optischen Erscheinungsbildes wurden die Fassadenflächen mit Silikatfarben in den Farbtönen grün, rot und beige gestrichen.

Sparen mit WDVS

In den 60er und 70er Jahren wurden Häuser mit dünnen Wänden und schlecht gedämmten Decken gebaut. Dies führte in der Regel zu einem Verbrauch von 20 Litern Heizöl (entspricht rund 200 kWh) pro Quadratmeter im Jahr. Im Rahmen einer energetischen Sanierung können durch die Wärmedämmung der Außenwände (21%), die Dachdämmung (14%), die Kellerdeckendämmung (7%), den Einbau von Wärmeschutzfenstern (6%) und einen modernen Heizkessel (12%) insgesamt 60% Heizenergie eingespart werden.

Durch eine umfassende energetische Sanierung dern Hydro-Tech GmbH ist es möglich, den Jahresverbrauch pro Quadratmeter auf nur 3 - 7 Liter Heizöl zu senken.

REFERENZEN

Unsere aktuellen Arbeiten im Bereich der Betonsanierung. Parkhaussanierung und dem Höchstdruckwasserstrahlen