Industriebodenbeschichtung

In industriell genutzten Hallen kommt es nach langer Nutzungszeit zu Gebrauchsspuren und Schädigungen im Boden. Durch die genutzten Maschinen wird die Oberfläche stark beeinträchtigt, nicht nur durch die mechanischen Arbeitsvorgänge, sondern auch von auslaufendem Öl oder Flüssigkeiten. Um eine Halle weiterhin nutzen zu können bedarf es einer neuen Industriebodenbeschichtung.

Beispiel: Montagehalle Bobingen

Die Montagehalle zeigte nach jahrelanger Nutzung deutliche Gebrauchsspuren. Der neue Eigentümer beauftragte im Zuge der Sanierung eine Beschichtung des Hallenbodens. Aufgrund der geplanten Nutzung durch den neuen Eigentümer für die Herstellung, Montage und Lagerung von Automobilteilen wurde eine robuste sowie optisch ansprechende Beschichtung für die rund 3.500 m² gewählt.

Industriell genutzter Boden verlangt eine spezielle Behandlung:

Da die Halle komplett überdacht ist, gab es keine witterungsbedingten Schäden. Bezogen auf die Fläche gab es durch die vorhergehende Nutzung Verschmutzungen durch Öl und Farbe. Diese drangen in die Betonoberfläche ein und beeinträchtigen die Haftung der geplanten Oberflächenbeschichtung.

Auch bestehende Anbauteile, bzw. schwere Geräte waren durch Dübel im Beton befestigt worden. Sämtliche aufgehende Bauteile sind mit einem Randdämmstreifen abgestellt und von der Bodenfläche getrennt worden.

Um Schwundrisse bei der Erhärtung zu vermeiden, wurden die einzelnen Flächen über die gesamte Breite, bzw. um die tragenden Stützen durch Einschnitte im Beton getrennt. Ebenfalls sind auf die Hallenlänge von 60 Metern je vier Metallschienen als Bewegungsfugen eingelassen.

All diese Gegebenheiten mussten bei der Untergrundvorbehandlung berücksichtigt werden, da sich Ungenauigkeiten negativ auf die Haftung der Beschichtung bzw. auf das optische Ergebnis auswirken.

 

 

Die Ausführung der Bodenbeschichtung gliedert sich in vier arbeitsrelevante Abschnitte auf:

Abschnitt 1 – Untergrundvorbereitung

  •     Einschneiden und reinigen aller Trennfugen sowie der Anschlüsse an die Schienen in der Fläche sowie der Türen und Tore.
  •     Entfernen der Metalldübel und Bodenmarkierungen
  •     Anschleifen und entölen der betroffenen Bereiche (ca. 220 m²)
  •     Entfernen der obersten Feinmörtelschicht und öffnen der Poren und Lunker durch Kugelstrahlen.
  •     Verspachteln und Schleifen aller Öffnungen und Unebenheiten.

Abschnitt 2 – Aufbringen der Grundierung

  •     Zweikomponentiges Epoxidharz flutend auf die Fläche aufbringen und im Kreuzgang nachrollen um eine Pfützenbildung zu vermeiden.
  •     Um die Haftung zur folgenden Beschichtung zu gewährleisten wurde die Fläche mit feuergetrocknetem Quarzsand „Korn an Korn“ abgesandet.

Abschnitt 3 – Aufbringen der Verlaufbeschichtung

  •     Entfernen des überschüssigen Quarzsandes durch Absaugen der kompletten Fläche.
  •     Auflegen des mit Quarzsand angemischten Materials mit einer Rakel um die gewünschte Schichtstärke zu erreichen.
  •     Mittels einer Stachelwalze im Kreuzgang entlüften.
  •     Manuelles einstreuen der Chips um die gewünschte Optik zu erreichen.

Abschnitt 4 – Versiegelung und Fertigstellung

  •     Aufrollen der Versiegelung in 1 bis 2 Arbeitsgängen.
  •     Verschließen der Dehnfugen mit geeignetem Material

 

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REFERENZEN

Unsere aktuellen Arbeiten im Bereich der Betonsanierung. Parkhaussanierung und dem Höchstdruckwasserstrahlen